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Tag 32 – Etappenziel Nordkap erreicht

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Heute Nacht konnten wir hier am Porsanger Fjord die Mitternachtssonne beobachten. Je nördlicher man ist, desto höher wandert sie nachts am Horizont entlang. Immer noch faszinierend 😃.

Kurz vor zwei Uhr nachts

Gegen Mittag machen wir uns dann auf zum Nordkap – noch knapp 190 km am Porsanger Fjord entlang.

Wir haben wieder Kaiserwetter, auch wenn die Temperatur mit den Kilometern gen Norden abnimmt 🙃.

Und es geht auch mal über eine Schotterpiste (Baustelle 😅).

Es ist erstaunlich, wie diese Region besiedelt ist …

Stefan bringt uns sicher zum Nordkap
Zum Fische trocknen …

Die Vegetation wird immer karger, Bäume gibt es schon lange nicht mehr.

Noch 88 km 🙂

Und immer wieder Fahrradfahrer 🚴‍♂️🚴‍♀️. Das muss man wirklich wollen. Es ist hier sehr hügelig und die, die hier fahren, sind mit normalen Rädern (also keine E-Bikes!) unterwegs.

Etwa 2 Stunden nach Abfahrt sehen wir den Nordkaptunnel – und stehen im Stau 🤪😀. Irgendwas wird im Tunnel gearbeitet und so wird hier nur einspurig durchgeleitet.

Nach gut 20 Minuten geht es durch den mautfreien Nordkaptunnel: 6870 m lang, max. 10% Steigung bzw. Gefälle und der tiefste Punkt liegt 212 m unter dem Meeresspiegel

Jetzt sind wir auf der Insel Magerøya.

Wir fahren an Honningsvåg vorbei (ca. 2300 Einwohner). Hier legen die Kreuzfahrtschiffe und die Schiffe der Hurtigruten an. 

Es sind jetzt immer noch 34 km …

Da das Wetter und die Aussichten so toll sind, halten wir vorher noch mal an. Sonne 🌞 und 14°C, leichter Wind. Und viel los 😁 – Reisebusse u.a. von den Kreuzfahrtschiffen: Anhalten, Aussteigen, Fotografieren, Weiterfahren.

Hier kann man mal sehen, wie gefährlich und beschwerlich es für Radfahrer ist. Es ist kurvig, oft recht steil (wir müssen über einen Pass), der Rand ist nicht befahrbar und es ist sehr eng. Zwei große WoMos oder Busse müssen beim Vorbeifahren schon aufpassen.

Etwa 4 bis 5 Kilometer vor dem Ziel dann die Überraschung: Es wird zunehmend nebliger …

Und dann ist er da, der „Eingang“ zum Nordkap – im Nebel und nur noch 10°C🤪.

Parkgebühr 175 NOK plus 2 x 17 NOK für den Besuch der Aussichtsplattform, zusammen umgerechnet 18€. Das ist okay, zumal wir bis morgen 12 Uhr hier stehen können.

Wir parken auf dem großen Schotterparkplatz zusammen mit vielen anderen WoMos aus ganz Europa und gehen (ohne Hunde) zum Aussichtspunkt.

Da ist er, der berühmte Nordkap-Globus mit Längen- und Breitengraden (errichtet 1978).

Es ist recht frisch hier, max. 10°C und kalter Wind 😵‍💫🙂. Wir sind ja auch nur 2100 km südlich vom Nordpol 😂
Nordkap im Nebel – muss wohl so sein 😂

Auf dem Rückweg kommen wir noch an dem Denkmal der Kinder der Welt vorbei, sieben große kreisrunde Reliefs und eine Mutter-Kind-Skulptur, aufgestellt 1989.

… it’s cool man 😎

Stefan steht hier am Eingang der Nordkaphalle. Das Besucherzentrum mit Infos, Restaurant und Souvenirshop kostet pro Person dann nochmal 330 NOK (28,50€ !!!). Darauf haben wir mangels Interesse verzichtet und sind zurück zum WoMo: Fika = Kaffeezeit 😁.

Es ist jetzt 22 Uhr und man glaubt es kaum: Die Sonne kommt langsam zum Vorschein und es ist auch ein bisschen blauer Himmel zu sehen. Wenn es so weitergeht, machen wir uns nochmal auf zum Aussichtspunkt.

Tatsächlich verschwindet der Nebel – pünktlich zur Mitternachtssonne. Und es ist milder geworden, der Wind ist fast weg.

0:13 Uhr, ein paar Minuten vor Sonnenaufgang

Wir hatten es ja gehofft, aber nicht recht geglaubt. Auf einmal sind auch viele Menschen hier, die Stimmung hat etwas mystisches.

Hier (blauer Punkt) stehen wir heute Nacht – Parkplatz am Nordkap.

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