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Tag 36 – Fähre nach Vesterålen 🤪

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Die Nacht war kurz. Der Wecker klingelt um 6 Uhr und eine Viertelstunde später sind wir auf dem Weg zum Fähranleger in Gryllefjord. Die erste der 3 Fähren heute fährt um 11 Uhr.

Die fünf offiziellen Reihen (links) sind schon seit gestern Abend voll

Wir reihen uns in die Schlange hinter den offiziellen 5 Reihen ein und parken quasi am Straßenrand. Dann heißt es Warten. Wir trinken einen Kaffee und ich geh wieder in das nun etwas sehr schräg stehende Bett. Stefan vertreibt sich die Zeit mit lesen.

Das Panorama beim Warten ist wenigstens sehr ansprechend

10:20 Uhr: Die Fähre kommt bereits und spuckt ihre Fracht aus. Dann geht’s ans Einladen. Zuerst die 5 offiziellen Reihen und dann die an der Straße. Hinter uns parken nun viele weitere WoMos und Autos.

Für die Einheimischen ist das Einladen wie Fernsehen 😂

Und dann passiert es: Wir stehen ganz vorne und die Fähre ist voll 😝. Ein Auto wird noch quer eingeparkt und dann heißt es für uns erneut warten. In 4 Stunden kommt die nächste …

Das war schon ne Show – der Fahrer musste letztendlich tatsächlich seinen Träger abbauen 🤭
Da fährt sie ohne uns 😏

Wir machen in aller Ruhe Mittag und dann einen längeren Spaziergang durch den Ort.

Um 14:30 Uhr ist es soweit, die Fähre kommt und wir dürfen mit 😁.

Fähre Gryllefjord – Andenes: 1 Std 40 Min., 37 km, 873 NOK (mit AutoPASS)

Auch hier werden wir wieder mal so eingewiesen, dass es uns eigentlich nicht möglich ist, auszusteigen 😝. Was tun? Wir schälen uns aus der Fahrertür, durch die Beifahrertür und Aufbautür ist es tatsächlich unmöglich.

Wir nehmen die Hunde mit, sind ja mehr als eineinhalb Stunden. War aber im Nachhinein doch nicht so gut, Benni fand keine Ruhe und Milla war hyperaktiv.

Dann haben wir es geschafft, 16:40 h legt die Fähre an, Türen zum Deck werden erst kurz vorher geöffnet. Und alle Fußpassagiere müssen durchs Autodeck, wo ja kein Durchkommen ist … Chaos pur. Wir schaffen es irgendwie, uns und die Hunde wieder ins WoMo zu zwängen, ich als letztes. Und plötzlich fährt der Kastenwagen vor uns raus, ich sitze noch auf dem Fahrersitz und fahre raus.

Hier auf Andoy, eine der Vesterålen Inseln, ist es neblig und kühl, ca 14°C.

Unser erstes Ziel: Camping Andenes für Ver- und Entsorgung in etwa 5 km. Da wir nicht genau wissen, was uns hier auf den Inseln erwartet, das Wetter sich zuzieht und wir auch von den letzten zwei Tagen Warterei etwas genervt und erschöpft sind, entschließen wir uns spontan, hier zu bleiben. 300 NOK ( ohne Strom, aber mit WC und Dusche ) für die Nacht sind okay.

Hier stehen wir erstmal gut und gehen später beide duschen 😶‍🌫️😀.

Morgen schauen wir mal, was die Vesterålen – eines von Stefans  Wunschzielen – so alles zu bieten haben.

Hier (blauer Punkt) stehen wir heute Nacht.

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