Der Tag beginnt schon mal vielversprechender, als der gestrige geendet hat. Es ist trocken und man kann auch ein bisschen blauen Himmel sehen. Die Nacht war angenehm kühl und Stefan hat heute morgen auch kurz die Heizung angemacht. Warum muss er auch immer so früh wach sein – wenn ich aufstehe, scheint meist die Sonne und es ist angenehm warm … 😂🤣😇

Nach dem allmorgendlichen Ritual mit Frühstück und Hunde versorgen, machen wir noch einen kleinen Spaziergang in Richtung Nordmeer. Hier standen gestern einige Zelte. Der Boden ist torfig und angenehm weich. Geradezu ideal zum Zelten.



Die Hunde durften frei laufen und sind nun erstmal müde. Wir fahren jetzt zur Südspitze der Lofoten, dort liegt die Stadt mit dem kürzesten Namen: Å 😀.




Der Wettergott meint es wirklich wieder gut mit uns und lässt die Sonne scheinen. Auch die Temperatur steigt wieder auf ca. 18°C. Zum Fahren perfekt.


Die Lofoten sind bei gutem Wetter wirklich toll und halten das, was man sich im Allgemeinen davon verspricht.



Nur die Straßen lassen doch öfters mal zu Wünschen übrig – nicht nur wegen der Schlaglöcher, sondern vor allem wegen der nicht vorhandenen Breite 😜.

Kurz nach dem Ortsschild von Å fahren wir in einen Tunnel und direkt dahinter ist ein Parkplatz. Hier geht es mit dem WoMo nicht mehr weiter und wir drehen und fahren bis Leknes den gleichen Weg zurück. Direkt vor uns fährt ein großer Linienbus vom Parkplatz. Da hängen wir uns dahinter, der macht den Weg frei 😄. Und gibt mir die Zeit für Fotos aus dem Beifahrerfenster 😉.



Plötzlich geht nichts mehr, in einer Kurve stehen auf der Gegenspur 2 große WoMos und einige Autos und der Bus kommt nicht dran vorbei.

Wir stehen bestimmt 3 Minuten bis der Busfahrer aussteigt und den WoMo-Fahrern erklärt, wie sie denn rangieren müssen, um den Deadlog aufzulösen. Dreimal muss er aussteigen und hat dabei die Ruhe weg. Der macht das nicht zum ersten Mal 😂.

Leider trennen sich unsere Wege kurze Zeit darauf wieder, aber da wird die Straße auch wieder etwas breiter. Es sind unglaublich viele WoMos und Kastenwagen unterwegs – zuviele 😏.




Aber die Ausblicke und Eindrücke sind atemberaubend …








In Leknes tanken wir – diesmal kein Schnäppchen: umgerechnet 1,97 € p.L. Diesel. Wir fahren jetzt auf die 815 im Osten nach Svolvær – eine andere Route als gestern auf dem Hinweg.

Es zieht wieder zu und es wird kühler, die Temperatur geht auf 16°C zurück und es weht ein frischer Wind. Uns macht das ja nichts, aber die vielen Fahrradfahrer tun uns schon ein bisschen leid. Hier führt übrigens der Europaradweg 1 entlang.




Es wird dann aber doch wieder ein bisschen heller.

Auf dem Weg zurück in den Norden ist nicht mehr soviel Verkehr wie in die Gegenrichtung. Die meisten fahren wohl auf den Lofoten von Norden nach Süden und nehmen dort dann eine der Fähren aufs Festland. Wenn man bei Norwegens Küste überhaupt von „Festland“ sprechen kann 😂.

Wir wollen noch eine Nacht auf den Lofoten verbringen und suchen uns bereits um fünf Uhr unseren Übernachtungsplatz. Den finden wir auf einem Parkplatz, der zu einem Aussichtspunkt führt.


Alle möglichen und unmöglichen Parkplätze werden von Touris belegt. Das ist nicht schön und auch nicht unser Ding. Wir genießen noch einen Tag das Wetter und die Natur auf den Lofoten und werden dann morgen Richtung Schweden fahren. In der Hoffnung, dass es da etwas „leerer“ sein wird 🙂😇.


